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Liebe Patientinnen und Patienten,

wir freuen uns sehr, dass uns Frau Eggersdorfer (MHBA) ab dem 1.7.2026 als Weiterbildungsassistentin Allgemeinmedizin unterstützt.

Frau Eggersdorfer ist Fachärztin für Unfallchirurgie/Orthopädie und hat folgende Zusatzqualifikationen:
Notfallmedizin, Manualmedizin, Fachkunde Strahlenschutz, Wundexpertin ICW, Reisemedizin, psychosomatische Grundversorgung;Ästhetische Botoxinjektionen (DGBT)

Vita

  • 1980 in Passau
  • Abitur 2000 in Passau
  • FSJ im Krankenhaus Obernzell
  • Studium der Humanmedizin in Budapest und Rostock, Abschluss 2007
  • 2008-2015 Ausbildung zur Fachärztin für Unfallchirurgie und Orthopädie an den Kliniken Passau und Deggendorf
  • 2016-2017 Oberärztin in der ZNA DIK Deggendorf
  • 2017-2025 Oberärztin in der geriatrischen Rehabilitationsklinik in Aidenbach
  • Berufsbegleitend Studium ‚Master of Health Business Administration‘ an der FAU Nürnberg 2017-2019
  • Seit 2025 Assistenzärztin im Quereinstieg Allgemeinmedizin




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Liebe Patientinnen und Patienten,


30 Grad und mehr, die Luft ist warm und feucht und selbst im Schatten sind die Temperaturen schwer zu ertragen. Bei Hitze kämpft unser Körper. Er versucht Wärme loszuwerden, schwitzt und verliert dabei viel Flüssigkeit.
Welche Folgen Hitze haben kann, lesen Sie in dieser Patienteninformation. Außerdem haben wir Ihnen bewährte Tipps zusammengestellt, wie Sie sich vor den Gefahren durch Hitze schützen können und besser durch Hitzewellen kommen.

GESUNDHEITLICHE FOLGEN VON HITZE
Hitze kann zu verschiedenen Beschwerden führen:

Hautausschlag durch Schwitzen

Wassereinlagerungen in Unterschenkeln und Knöcheln

Schwindel oder kurze Bewusstlosigkeit

Muskelkrämpfe, etwa nach sportlicher Aktivität

Schlaf-Beeinträchtigungen

Hitze-Erschöpfung: Schwäche, Unwohlsein, Kopfschmer-
zen, Schwindel, niedriger Blutdruck, Körpertemperatur normal oder unter 40 Grad

Hitzschlag: Körpertemperatur über 40 Grad, gestörtes Be-
wusstsein, möglicherweise Krämpfe, Erbrechen, Durchfall, niedriger Blutdruck

Erkrankungen der Atemwege können schlimmer werden, Nierenerkrankungen können auftreten

Gefahr von Thrombosen und Herzinfarkten steigt

WAS SIE BEI HITZEWELLEN FÜR IHRE GESUNDHEIT TUN KÖNNEN – SECHS TIPPS
1.
Viel Trinken: Zum Beispiel Mineralwasser, Saftschorlen oder Kräutertees. Das ist vor allem für ältere Menschen wichtig, weil sie weniger Durst verspüren, oder auch Mal vergessen, etwas zu trinken. Achten Sie darauf, dass die Getränke nicht eiskalt sind, denn sehr kalte Getränke belasten den Körper zusätzlich. Verzichten Sie auf Alkohol und koffeinhaltige Getränke.
2.
Leichte Kost: Ideal sind Obst, Gemüse oder leicht verdauliche Speisen. Salzhaltige Lebensmittel, wie Brühe oder Salzstangen, liefern dem Körper wichtige Mineralien.
3.
Abkühlung: Eine lauwarme Dusche, ein Fußbad oder ein feuchtes Tuch auf Stirn, Nacken oder Armen tut gut.
4.
Fenster schließen: Lüften Sie Ihre Wohnung am besten nur morgens oder abends, wenn es kühler ist als am Tag.
5.
Sonne meiden: Körperliche Anstrengung im Freien ist nur in den Morgen- und Abendstunden ratsam. Kinder im Kinderwagen oder pflegebedürftige Menschen im Rollstuhl sollten ausschließlich im Schatten stehen.
6.
Medikamente: Einige Medikamente können die Wärmeregulation des Körpers beeinflussen oder den Flüssigkeitsverlust verstärken (z. B. Entwässerungstabletten, Schilddrüsenhormone). Womöglich passt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt deswegen bei Hitze die Dosis an. Wichtig: Setzen Sie Ihre Medikamente nicht eigenmächtig ab oder ändern Sie nicht selbst die Dosis. Lassen Sie sich bei Vorerkrankun-
gen, Übergewicht oder mangelnder Fitness ärztlich beraten. Bei einigen Krankheiten, wie Herzschwäche, ist es ratsam, die Trinkmenge mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin zu besprechen.

Kommen Sie gut und gesund durch den Sommer!

Ihr Praxisteam vom Mühlbachhof

Ärzte & Team der Hausarztpraxis am Mühlbachhof